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Kirche – Michael Pfiffner übernimmt Pfarrstelle in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg

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Kirche

Michael Pfiffner übernimmt Pfarrstelle in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg

«Ich habe immer gesagt, dass ich nach zehn bis fünfzehn Jahren wieder wechseln möchte, daraus sind rund 14 Jahre geworden», sagt Michael Pfiffner, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Obersee. Daraus sind rund 14 Jahre geworden. Nun ist es soweit, eine neue Aufgabe wartet, die Wahl durch die Kirchbürgerversammlungen vorausgesetzt, ab Dezember dieses Jahres «ennet dem Ricken» in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg.

Michael Pfiffner wird neuer Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg.

Michael Pfiffner wird neuer Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg.

Bild: PD

(pd/uh) Bischof Markus Büchel hat den in Uznach wohnhaften Priester angefragt, ob er bereit sei für einen Wechsel. «Ich habe Ja gesagt», erzählt Michael Pfiffner, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Er verlässt in den Pfarreien Ernetschwil, Gommiswald, Rieden, Schmerikon und Uznach ein Team, das in den vergangenen Jahren zusammengewachsen ist und Menschen in den Pfarreien, die ihm lieb geworden sind.

Michael Pfiffner lobt zudem den gemeinsamen und guten Weg, den er mit dem Seelsorgeteam, den Pfarreiräten, Kirchenverwaltungen oder auch den Mitgliedern von Vereinen und Verbänden gehen durfte. Etwas Abschiedsschmerz gehöre dazu, doch er freue sich auf die neue Aufgabe in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg.

Lieber auf dem Land als in der Stadt

Dort erwartet ihn mit den Pfarreien Hemberg, Lichtensteig, Mogelsberg, Oberhelfenschwil, Ricken, St.Peterzell und Wattwil ein weitläufiges Gebiet und ebenfalls ein motiviertes Team. «Ich bewege mich geografisch immer weiter durch unser Bistum», sagt Michael Pfiffner schmunzelnd. Nach Vikarstellen in der Region Uzwil und im Werdenbergischen war er aktuell im Linthgebiet tätig, nun folgen Toggenburg und Neckertal.

Eine Gegend, die Michael Pfiffner zusagt. Pfarrer in einer Stadt zu sein, liegt ihm nicht, er schätzt in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg die Mischung zwischen kleineren Orten und dem regionalen Zentrum Wattwil, wo auch sein künftiger Wohnsitz sein wird.

Mitglied im Domkapitel

Das passt bestens, der Priester geniesst es, seine Freizeit in der Natur zu verbringen, er ist aber auch begeisterter Kinogänger. Als weiteres Hobby bezeichnet Michael Pfiffner grafisches Gestalten. So hat er unter anderem schon Logos für das Schweizerische Ministrantenfest oder für die Seelsorgeeinheit Werdenberg entworfen.

Als Ruralkanoniker (Landkanoniker) ist Michael Pfiffner auch nach dem Wechsel weiterhin im Domkapitel des Bistums St.Gallen, das ein wichtiges Beratungsgremium des jeweiligen Bischofs ist und zudem bei einem Bischofswechsel die Wahl vornimmt. Sein Amt als Dekan des Dekanates Uznach gibt er jedoch weiter, die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg gehört zum Dekanat Wil-Wattwil.

Pfarrer, Radioprediger, Dekan, Kanonikus

(pd) Michael Pfiffner (1971) stammt aus St.Margrethen. Nach der Matura studierte er in Luzern und Innsbruck A Theologie. Am 8. Juni 1997 wurde er von Bischof Ivo Fürer zum Priester geweiht, seine ersten priesterlichen Dienste führten ihn als Vikar nach Henau-Niederuzwil (1997 bis 2002) und als Vikar und Teamkoordinator in die Seelsorgeeinheit Werdenberg (2002 bis 2006). Seit 2007 ist er Pfarrer und Teamkoordinator in der Seelsorgeeinheit Obersee und seit 2015 Dekan des Dekanates Uznach.

Michael Pfiffner ist seit 2018 Mitglied des Domkapitels als Landkanonikus. Bereits seit fünf Jahren kennt man ihn auch als Radioprediger für SRF 2. Über mehrere Jahre war er in der Ministrantenarbeit sehr engagiert, unter anderem als Schweizer Landesvertreter im internationalen Ministrantenbund CIM, als Leiter von Ministrantenkursen oder als Vertreter des Bistums St.Gallen in der Deutschschweizerischen Arbeitsgruppe für MinistrantInnenpastoral DAMP.

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