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Tölzer Schnee-Katz – Sport – SZ.de

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Den ersten Rückwärtssalto sprang Felix Wagner mit zwölf. Heute beherrscht er den Backflip in allen möglichen Variationen.

(Foto: Frank Widmann, frx_photography / oh)

Zum 15. Geburtstag ein Karre? Nein, dasjenige würde jener Vater von Felix Wagner natürlich nie tun. Dasjenige wäre ja Quatsch. Ungeachtet warum nicht vereinigen Ape, eines dieser knatternden dreirädrigen Rollermobile, wie man sie aus Italien kennt? Mit Mofa-Prüfbescheinigung darf man so eine Vespa mit Ladefläche gleichermaßen mit 15 schon kutschieren, wenn gleichermaßen nicht schneller denn 25 Stundenkilometer, nur wenigstens. Die tägliche Reise zum Training wäre damit schon innen: Von Geretsried solange bis zum Sonnenbichl-Hang in Kurbad Wiessee sind es gut 30 Kilometer. Qua Wettkampfgefährt taugt jener Ape dagegen tendenziell nicht: Wagners letzte Reisen führten ihn nachher Airolo ins Tessin, 430 Kilometer weit, und Krasnojarsk in Sibirien, 6500 Wegstrecke. Und damit zum Sportart.

Im vergangenen Monat hat jener Freestyle-Buckelpistenfahrer Felix Wagner vom SC Kurbad Tölz seine ersten überregionalen Wettkämpfe bestritten: Zustandekommen März den ersten Europacup, wo er es gleich mal solange bis ins Finale jener besten 16 schaffte und am Finale hinaus Reihe 14 landete. Damit war er qualifiziert zum Besten von die Wilde Jahre-Weltmeisterschaften, und dazu ging es drei Wochen später ins russische Nirgendwo von Krasnojarsk, rund 3300 Kilometer östlich von Moskau. Jener Teenager war beeindruckt, nicht nur von jener einst zum Besten von eine Universiade errichteten riesigen Sportanlage dort, sondern gleichermaßen vom lokalen Verkehrsaufkommen: «Autos erfordern da keinen Technischer Überwachungsverein – dasjenige sieht man.» In jener Buckelpiste belegte er Sitzgelegenheit 13. Und noch eine Woche später führte jener Weg erneut nachher Airolo, jener Ertrag diesmal: Zweitplatzierter jener deutschen Meisterschaft im Einzel und deutscher Polier im Dual-Rennen, im Rahmen dem zwei oberer Mühlstein synchron zusätzlich die Buckel koitieren. Tags darauf wurde er zarte 15 Jahre altbacken. «Die anderen sind aufgebraucht drei, vier, fünf Jahre älter», sagt Ferdl Eichner, jener nicht ganz unschuldig daran ist, dass Wagner so in jener Weltgeschichte herumkommt.

Den ersten Rückwärtssalto sprang er mit zwölf, heute beherrscht er aufgebraucht Variationen

Seitdem einer halben Ewigkeit ist Eichner Sportwart und Trainer im Skiverband Oberland. Solange bis 2004 ist er selbst durch die Buckel gesaust, war deutscher Vize-Polier – in Folge dessen nicht ganz so siegreich wie sein Schützling. Jener stand irgendwann mal vor ihm, denn Eichner mit seiner Truppe am Garland-Hang in Lenggries trainierte, und fragte, ob er mitmachen könne. Da war Felix Wagner ohne Rest durch zwei teilbar mal acht Jahre altbacken. «Normalerweise fangen wir erst mit neun an», erzählt Eichner, «nur jener Felix war in vergangener Zeit schon so a Katz: sehr beweglich, hat sich von den Buckeln nicht abschütteln lassen.» Die wurden nachher und nachher immer höher, es kamen kleine Sprünge dazu, die wiederum immer höher und schwieriger wurden. Den ersten Rückwärtssalto sprang er mit zwölf. Heute beherrscht er den Backflip in allen möglichen Variationen: mit gekreuzten Skiern, mit einer Hand am Ski – eine Augenweide.

Schon mit acht Jahren hat sich Felix Wagner «nicht von den Buckeln abschütteln lassen», erzählt Trainer Ferdl Eichner.

(Foto: Frank Widmann, frx_photography / oh)

Zu Eichners Zeiten waren Überkopfsprünge noch verboten: «In den wilden 80ern und 90ern hatte es wie am Schnürchen zu viele Unfälle gegeben.» Irgendwann setzte sich die sogenannte New-School-Fortbewegung durch, seither 1992 ist die Fachdisziplin olympisch, dasjenige Niveau viel höher geworden, wie gleichermaßen jener Trainingsaufwand: «Jeder, die in den Buckeln gut sind, springen hinaus hohem Niveau Trampolin», erklärt Eichner, «dasjenige ist gewissermaßen weitestgehend Voraussetzung, um international schier nachkommen zu können.» Wagner nutzt regelmäßig die Gegebenheit im Turnverein Wolfratshausen, um an seiner Körperspannung zu funktionieren. Wenn die Tricks hinaus dem Trampolin funzen, kommt jener nächste Schritttempo: die Wasserschanze. Verknüpfen Hauptanteil des Sommers zubringen Wagner und die Trainingsgruppe in Oberaudorf, um sich samt Skiern rittlings in den Luegsteinsee zu stürzen. Und erst wenn gleichermaßen dasjenige bombensicher klappt, springt man den Trick hinaus Schnee. Gewertet wird beim Buckelpistenfahren die gefahrene Zeit, die 20 v. H. ausmacht, sowie die Fahrtechnik, die mit 60 v. H. in die Wertung einfließt. Die restlichen 20 v. H. zeugen zwei Sprünge aus, die via von Höhe, Weite, Vollziehung und Schwierigkeitsgrad bewertet werden.

Jener Felix ist zwar nicht sehr weit, nur ein richtiges Power-Päckchen, sagt sein Trainer

Felix Wagner ist wie am Schnürchen nur begeistert von seinem Sportart: «So welches wollte ich immer zeugen. Da ist so viel Diversität innen. Dasjenige wird nie lasch.» Wenn man mal kein Schnee liegt, holt er sich den Stoß beim Downhillbiken oder beim Parkour, jener Fortbewegung durch die urbane Landschaft mit ihren natürlichen Hindernissen. Hinaus vereinigen mit 15 nicht ohne Rest durch zwei teilbar seltenen Wachstumsschub, jener die Körperstatik aus jener Balance schaffen kann, würde er sicher mit Freude verzichten, womit Trainer Eichner dasjenige keiner so problematisch sieht: «Jener Felix ist zwar nicht sehr weit, nur gut beinand, ein richtiges Power-Päckchen. Und er sieht gleichermaßen ein, zwei Jahre älter aus.» Beim Europacup im vergangenen Jahr durfte er obwohl nicht mitmachen: zu jung. Fuhr er halt denn Vorläufer mit. Welche Zeiten sind nun vorüber. «Er hätte heuer noch mehr Europacups kutschieren können, macht nur ohne Rest durch zwei teilbar seinen Schulabschluss», erklärt Eichner. Im Herbst wird Felix Wagner eine Schule zum Schmied beginnen: «Mein Vater hat eine Schlosserei, und vielleicht übernehme ich die irgendwann mal.» Seinen nicht ohne Rest durch zwei teilbar ungefährlichen Sportart finden die Erziehungsberechtigte cool, behauptet jener Junior: «Die zeugen sich keine Sorgen. Die wissen ja, dass ich’s kann.» Na dann.

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